Deutschland

Seit vor wenigen Jahren der Weinpapst Robert Parker die deutschen Weine „entdeckt“ hat, ist nichts mehr, wie es war. Auf einmal hatte es jeder gewußt: Die deutschen Rieslinge gehören zu den besten und langlebigsten Weinen der Welt, welche Überraschung! Gut, daß ALPINA dies schon vor zwei Jahrzehnten wußte und so neben den aktuellen deutschen Spitzengewächsen auch gereifte Weine anbieten kann, die in unserer kurzlebigen Welt des „immer schneller, immer früher“ zu den wirklichen Entdeckungen gehören. Was immer noch nicht bekannt genug ist: Deutsche Weine sind – ähnlich wie Elsässer – perfekte Begleiter asiatischer und asiatisch inspirierter Küche! Die auch in trockenen Rieslingen vorhandene Restsüße im Verein mit frischer Säure harmoniert ideal mit dem süß-sauren Charakter fernöstlicher Speisen. Und wer einmal zu einem kräftigen Thai-Curry einen charaktervollen Gewürztraminer genießen konnte, wird sich unweigerlich fragen, was man eigentlich sonst je dazu trinken könnte! Sollten Sie sich beim Blick auf die immer noch bescheidenen Preise verwundert die Augen reiben, dürfen wir Sie beruhigen. Auch wir haben „Parker“ gelesen, auch wir wissen, daß in den USA für einen guten Kabinett 25 Dollar und mehr verlangt werden. Aber wir wissen, was sich gehört, und wollen, daß deutsche Weine auch im Preis-Qualitätsverhältnis das bleiben, was sie sind: beispielgebend!

Bei der Qualitätsbestimmung nimmt Deutschland und Österreich eine Sonderstellung ein. Das hängt im Ursprung mit der Tatsache zusammen, dass in Deutschland, wie auch in Österreich die Qualität der Weine, bzw. des Traubenmostes unter Berücksichtigung des Zuckergehalts ermittelt wird. Grund dafür ist, dass in den kühleren Weinbauzonen die physiologische Reife für den Winzer mehr im Vordergrund steht. In Österreich gibt es seit 2003 das DAC-System - Districtus -Austriae Controllatus – mit dieser Einteilung wurde ein erster Schritt in Richtung der Lagen Bezeichnung unternommen. Ein Versuch weg von der Qualitätsbestimmung über die Einteilung des Mostgewichtes. In Deutschland sind ebenfalls die Anbaugebiete genau eingeteilt, aber mit der Bestimmung des Mostgewichts in Grad Oechsle werden die gekelterten Weine in den Anbaugebieten klar auf den erreichten Zuckergehalt definiert. Die Qualitätsbestimmung in Frankreich, und wie sie in den meisten Weinbaugebieten weltweit übernommen wurden, legt die Lage, respektive das Terroir des angebauten Weins als Qualitätsbestimmung zugrunde. Mit dem Ansteigen der Durchschnittstemperaturen und längeren Vegetationsphasen in Deutschland könnte ein solches Umdenken in der Zukunft ebenfalls eine Rolle spielen. Für die kommenden Jahre ist das aber noch nicht zu erwarten.
Bei vielen namhaften Weingütern ist schon zu erkennen, dass die besten Weine nicht mehr dem Prädikatsdenken - rein nach Mostgewicht - unterworfen werden, sondern hochwertige QbA Weinen erzeugt werden. Ein erster Schritt weg vom Prädikatswein – Denkmuster sind die Bezeichnungen Erstes Gewächs und Großes Gewächs. Bestrebungen nach hochwertigen Weinen ohne einer Prädikatsbezeichnung gab es auch schon vor dem Großen und dem Ersten Gewächs. Die Charta Weine des Rheingaus und die VDP Weingüter, die sich allerdings nicht nur auf ein Anbaugebiet beschränkten , haben schon immer die Qualität und Typizität der Weine auf hohem Niveau gehalten.


 

Unsere deutschen Weine bei ALPINA

Weingut Robert Weil .:. Weingut Ökonomierat Rebholz .:. Weingut August Kesseler .:. Weingut Schloss Vollrads .:. Weingut Dr. Heger .:. Weingut Hupfeld .:. Weingut Joh. Jos. Prüm .:. Weingut Karthäuserhof .:. Staatlicher Hofkeller Würzburg .:. Weingut Wwe Dr. H. Thanisch .:. Weingut Schloss Lieser .:. Weingut Emrich-Schönleber .:. Weingut Egon Müller .:.

Wein aus Deutschland