Die Valpolicella erstreckt sich nördlich von Verona rund 25 Kilometer von West nach Ost und 12 Kilometer von Nord nach Süd – eine Folge von Tälern, die von den Lessinischen Bergen zur Ebene hinabführen. Dal Forno liegt im Val d’Illasi im Osten des Gebiets, benannt nach dem Fluss Illasi. Die Hänge sind sanft und terrassiert, die Schwemmlandböden bestehen aus rund 70 % Kies, 15 % Schluff und 15 % Ton, durchsetzt mit Fossilien aus der Zeit, als hier Meer war. Das Tal ist sonnig und gut durchlüftet – wichtig für gesunde Trauben und für das Trocknen.
Die Weinberge der Familie sind über die Jahre auf 34 Hektar gewachsen, 18 Hektar davon im eigenen Besitz, verteilt auf Lagen wie Figarolo, Seré, Castagnini, Lodoletta, Salgari, Casa, Campagnola und Mezzomonte in 280 bis 350 Metern Höhe. Angebaut werden Corvina, Corvinone, Rondinella, Croatina und Oseleta, mit fast 13.000 Stöcken pro Hektar und sehr geringem Ertrag je Rebstock. Boden, Insekten und Wildpflanzen werden laufend untersucht, denn die Artenvielfalt gilt dem Weingut als Gradmesser für die Gesundheit des Weinbergs.
„Der Weinberg ist ein Buch, das man ganz lesen muss, nicht nur in Teilen.“Marco Dal Forno